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Verwendungsbeispiel Brücke Epfendorf

Tragwerksplaner: RP Freiburg, Referat 43
Straßenbauamt Donaueschingen
Ausführung: Holzbaufirma Mei, Villingendorf
Bauherr: Landkreis Rottweil

Details einer historischen, ehemaligen Brücke in Epfendorf greift der Entwurf der Radwegverbindung über den Neckar zwischen Epfendorf und Altoberndorf auf. 26,50 m Spannweite, 2,40 m nutzbare Breite und eine zulässige Belastung von 4,2 kn/m² sind die Kenndaten der Brücke, zu deren Bau heimische Nadelhölzer aus der Region verwendet wurden. Aus Schnittholz Sortierklasse S10 der Holzart Tanne besteht das Haupttragwerk der überdachten Brücke, das einem 10-feldrigen Fachwerk mit Zug- und Druckdiagonalen gleicher Länge entspricht. Hölzerne Portalrahmen leiten horizontale Windkräfte in die Brückenwiderlager. Die Trägergurte mit Querschnitten von 16/28 cm und Einzellängen von 9,5 m wurden herzgetrennt eingeschnitten.

Für den Bau wurden 80 m³ Weißtannenholz verwendet. Die Verbindung von Stößen und Fachwerkknoten erfolgte mittels eingeschlitzter Bleche und Stabdübeln. 55 mm dicke Tannenbohlen mit offenen Fugen bilden den Fahrbahnbelag. Das 45° steile Dach ist mit gespaltenen Holzschindeln aus splintfreier Lärche 3-lagig eingedeckt. Weite Dachübersprünge sowie schuppenartig mit Tannenbrettern bekleidete Brüstungen schützen das Bauwerk vor Bewitterung. Diese Maßnahmen des baulichen Holzschutzes garantieren Dauerhaftigkeit und geringe Unterhaltskosten. (Bildnachweis: 1-4: N. Baradoy, Tübingen)

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Dieses Projekt wurde im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ mit Mitteln der EU und der
Länder Baden-Würrtemberg, Bayern und Voralberg gefördert.
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