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Wie wird ein starker Weißtannenstamm geerntet?

(zum Zeitungsartikel)

Die Krone dieser starken Weißtanne ist durch einen Blitzschlag zerstört worden. Zudem schnürt am Kronenansatz ein Geschwulst mehr als zwei Drittel des Stammumfanges des Baumes ein. Daher muß der 180-jährige Riese jetzt gefällt werden.










das Fallkerb wird geschnitten...

Nachdem der Forstwirt den Fallkerb geschnitten hat, wird der Fällschnitt gesetzt. Durch das Belassen einer Sicherheitsleiste ("Bruchleiste"), die wie ein Scharnier wirkt, wird ein unkontrolliertes Fallen vermieden.







Erst fällt der Baum langsam...

Durch Aluminiumkeile wird die Tanne in eine leichte Schräglage gebracht, bis ihr Ungleichgewicht sie zu Fall bringt. Ständig wird der Kronenraum überwacht, damit fallende Äste niemanden gefährden.











Der Fall wird immer schneller...

Der Baum fällt jetzt mit einer hohen Geschwindigkeit. In dieser Phase darf sich niemand im Fallbereich aufhalten. Die Wucht der fallenden Tanne ist enorm! Weit vor der Tanne ist ein Rückefahrzeug erkennbar, das mit einem Stahlseil die richtige Fallrichtung unterstützt.










Der Baum liegt!

Der Stamm ist mit hoher Wucht auf den Waldboden aufgeprallt. Dank der präzisen Arbeit der Forstwirte ist er in die gewünschte Richtung gefallen, so daß er fast keine anderen Bäume beschädigt hat.











Die Holzqualität wird abgeschätzt...

Gemeinsam wird die Holzqualität beurteilt und das Holz begutachtet. Ein alter Steinschlag ist dafür verantwortlich, dass ein holz-zerstörender Pilz in den unteren Stammteil eingedrungen ist. Somit ist dieser Bereich entwertet und muß vom gesunden Teil des Stammes abgetrennt werden.






Fachkundige Zauschauer

So eine starke Tanne wird nicht jeden Tag gefällt. Viele Forstwirt-Azubis haben bei der Fällung zugeschaut. (Bildnachweis: T. Beimgraben)

Zu der spektakulären Fällung ist auch ein inhaltsreicher Zeitungsartikel erschienen. Lesen Sie hier, warum und wie gerade diese Weißtanne auch nach ihrer Fällung "weiterleben" wird...



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Dieses Projekt wurde im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ mit Mitteln der EU und der
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