
Wegen der Verjüngungsfreudigkeit der Weißtanne erneuern sich die Bestände praktisch von selbst und elauben so eine naturnahe Bewirtschaftung, d.h. die neue Waldgeneration entsteht von selbst und muss nicht gepflanzt werden. Probleme in der Verjüngung treten nur bei überhöhten Wildbeständen auf. Die Waldbesitzer fordern seit Jahren waldangepasste Wildbestände.
Eine besondere ökologische Eigenschaft der Weißtanne ist die ausgezeichnete Schattenverträglichkeit. Sie ermöglicht erst gestufte und stabile Mischwälder. Die Verjüngung wächst im Schutz des Mutterbaumes an, kann lange, über jahrzehnte hinweg, auf Licht und Raum warten und bildet dann in Folge die neue Waldgeneration. Die Tanne wird damit zum wichtigen ökologischen Stabilisator in unseren Mischwäldern.
Das tief greifende Wurzelsystem der Tanne aus Pfahl- und Senkwurzeln garantiert sturmstabile Wälder. Es schützt zugleich den Boden als unser wichtigstes Kapital vor Erosion und Rutschung. Die milde Nadelstreu sorgt für intate Stoffkreisläufe.

Legendär ist ihre Wuchsleistung. Weißtannen sind die größten Bäume Europas: Sie können auf optimalen Standorten ein Alter von 600 Jahren, eine Höhe von über 60 Metern und einen Stammdurchmesser von zwei bis drei Metern erreichen.
Einschlag und Verarbeitung erfolgen direkt vor Ort, so dass die Transportwege minimiert werden. Nur die Nutzung des Tannenholzes führt zu einer Aufwertung und somit langfristig zu einer Sicherung des Tannenvorkommens.






Dieses Projekt wurde im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ mit Mitteln der EU und der
Länder Baden-Würrtemberg, Bayern und Voralberg gefördert.
Gerne nehmen wir auch Ihre Anregungen entgegen. info@weisstanne.de