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Solche Überschriften gefallen uns und werden noch mehr wachrütteln. Hier ein Pressebericht aus der Badischen Zeitung über ein Projekt unseres Mitglieds Steiger & Riesterer.

Das 2017 fertiggestellte Einfamilienhaus folgt der modernen Architektur in Vorarlberg. Unterhalb des Pfänderhangs wird der Neubau in eine kleine Häusergruppe integriert. Der nach Süden leicht abfallende Hang gibt die Planungsidee vor. Die vorhandene Topographie sollte so wenig wie möglich verändert und das Haus behutsam auf dem Grundstück platziert werden.

Mit seinem natürlich effizienten Energiekonzept stand der Eisbär Pate für das als Passivenenergiehaus konzipierte Bauvorhaben. Die Anlage ist in zwei Bauteile gegliedert. Über ein offenes, kaltes Treppenhaus sind die beiden Baukörper miteinander verbunden.

Das Haus entstand auf einem Restgrundstück neben einem bestehenden Wohngebäude mit einem Steinmetzbetrieb. Die enge Situation bedingt die Auskragung des Gebäudes bis in den benachbarten Bachtobel sowie die hohe Gebäudeproportion.

Der Entwurf für das Einfamilienhaus der Familie H. basiert auf einer typologischen Überlegung für Einfamilienhäuser in unserer Region, die für den Workshop „Allgäuhaus" 1998 in Rotis auf Initiative von Florian Aicher, Eckhard P. Rieper und Michaela Gräfin zu Waldburg entwickelt wurde.

Bei dem im Juli 2011 fertiggestellten Gebäude handelt es sich um ein einstoffiges, monolithisches Holzhaus in massiver Ausführung aus 22 t Weißtanne verdübelt mit Buchendübeln, System Thoma Holz 100; zertifiziertes Schwarzwaldholz.